Am 07.12.2019 gastierte die erste Mannschaft der Igels beim Aufsteiger in Dessau. Trainer Schütze musste diesmal krankheitsbedingt auf einige seiner Spieler verzichten, sodass man nur mit 13 Feldspielern anreiste.

Das Spiel begann denkbar schlecht, bereits nach 17 Sekunden erzielte Dessau den ersten Treffer der Partie. Dadurch wachgerüttelt versuchten die Igels zunächst Kontrolle über das Spiel zu bekommen. Dessau stand tief in der eigenen Hälfte und überließ Dresden weitestgehend den Ball. In der dritten Minute fand Iven Teßmann die erste Lücke im Abwehrverbund der Wölfe und traf nach Vorlage von Philip Schramm sehenswert in den Winkel. Das Spiel fand weiterhin nur vor einem Tor statt und in der zehnten Spielminute fanden die Igels die nächste Lücke in der Abwehr. Kay-Erik Kunath traf nach präzisem Pass von Iven Teßmann. In Minute 14 erhöhte Marek Mandler auf Vorlage von Bruno Haltenorth zum 1:3 Pausenstand.

Das zweite Drittel begann wie das erste, doch diesmal brauchten die Dessauer nur acht Sekunden, um den Ball im Tor von Georg Jahn unterzubringen. Die Igels hatten jedoch eine schnelle Antwort darauf. Markus Schäfer erhöhte nach Vorlage von Kay-Erik Kunath auf 2:4. Drei Minuten später das 2:5 für die Dresdner. Markus Schäfer wurde diesmal von Iven Teßmann bedient. In Minute sieben bekamen die Dresdner einen Freischlag auf Höhe der Mittellinie, Philip Schramm schaltete blitzschnell und spielte den Ball zum freistehenden Teßmann, der das 2:6 für die Igels markierte. In der neunten Spielminute erhielt Markus Schäfer die erste Strafe der Partie. Er musste wegen Hakens für fünf Minuten auf der Strafbank platznehmen. Die Unterzahl der Igels war an diesem Tag nicht ganz auf ihrer Höhe und leistete sich immer wieder einfache Fehler, sodass sich Dessau binnen drei Minuten auf 5:6 heranspielte. In der 13. Minute bekamen die Dresdner die nächste Strafe, Tobias Krzenciessa erhielt eine 2-Minuten-Strafe wegen Stoßens. Doch zu dritt verteidigten die Igels wesentlich besser und schafften es bis Ablauf der Strafen kein Tor mehr zu kassieren. Nach den Strafzeiten übernahmen die Igels wieder das Spielgeschehen und drängten die Wölfe in ihre eigene Hälfte. Kurz vor Ende des zweiten Drittels erzielten die Elbstädter aus Sachsen zwei weitere Tore. Das erste schoss Markus Schäfer, der nach perfekter Vorlage von Iven Teßmann am langen Pfosten nur noch einschieben brauchte. Den Zweiten Treffer erzielte Bruno Haltenorth etwas unorthodox. Hulic passte auf Haltenorth, der den Pfosten des Tores traf. Doch noch vor Haltenorths Schuss wurde das Tor so verschoben, dass der Pfosten mittig von der ursprünglichen Torposition stand. Dies sahen auch die Schiedsrichter und gaben den Treffer.

Im letzten Drittel verschliefen die Igels ausnahmsweise mal nicht die ersten Sekunden und konnten sogar in der zweiten Minute durch Iven Teßmann auf 5:9 davonziehen, die Vorlage kam von Kay-Erik Kunath. In der siebten Spielminute war es wieder Markus Schäfer mit einem weiteren Treffer für die Dresdner, das ganze diesmal in einer Überzahlsituation. Drei Minuten später schossen die Igels das 5:11, Torschütze war Marek Mandler auf Vorlage von Daniel Hulic. Von da an änderte sich das Spiel ein wenig, da Dessau nun versuchte Druck auf die Hintermannschaft der Dresdner zu machen. Die Igels konnten sich davon aber immer wieder befreien und schnelle Gegenzüge fahren. In der 15. Spielminute fand so ein Gegenzug ins Tor der Wölfe, Schütze war Robert Rüdrich nach Vorlage von Markus Schäfer.

Fazit

Mit 5:12 gewinnen die Igels über den Aufsteiger aus Dessau und sind dank eines besseren Torverhältnisses Herbstmeister der Liga. Das Spiel zeigte aber wieder einmal alte Schwächen der Igels. Insbesondere den Beginn der Drittel verschlafen die Dresdner sehr gerne. Doch konnte man auch durch viel Ballbesitz zwei Drittel den Gegner dominieren und den letzten Abschnitt sogar zu Null gewinnen. Bereits nächste Woche beginnt die Rückrunde für die Igels, welche nach Halle zu den Saalebibern reisen müssen.

PSV 90 Dessau gg. Unihockey Igels Dresden – 5:12 (1:3; 4:5; 0:4)