Am zweiten Tag des Süddeutschlandwochenendes ging es für die erste Mannschaft der Igels weiter nach Ingolstadt. Konnte man letzte Saison nicht einen Punkt gegen die Donaufloorballer holen, wollte man heute zeigen, dass Ingolstadt kein Angstgegner ist. 

Das erste Drittel begann wie erwartet, Ingolstadt steht hoch und spielt sehr körperbetont. Die Igels kamen, wie den Tag davor gegen Feuerbach, gut ins Spiel und konnten bereits in Minute Drei durch Iven Teßmann in Führung gehen, die Vorlage machte Marek Mandler. Die Donaufloorballer drängten die Dresdner fortan mehr und mehr in ihre eigene Hälfte und konnten einige gute Abschlüsse nehmen. In der siebten Minute war auch Torhüter Georg Jahn machtlos, als Ingolstadt durch einen Distanzschuss den Ausgleich machen konnte. Das Spiel ging weiter mit Vollgas auf beide Tore, bis in Minute 13 die Dresdner durch Til Robert Franke wieder die Führung übernahmen. Die Vorlage kam mal wieder vom Dresdner Topvorlagenmann Daniel Hulic. Zwei Minuten vor der Drittelpause hoben die Schiris an diesen Tag dann das erste Mal den Arm, die Zwei-Minutenstrafe holte sich Philip Schramm ab, der hinter dem eigenen Tor den Gegner im Zweikampf festhielt. Die Igels konnten die Unterzahl jedoch gut überstehen, sodass es mit einer 2:1-Führung in die Pause ging.

Die Ingolstädter starteten besser aus der Pause und konnten bereits in der ersten Minuten den erneuten Ausgleich machen. Durch dieses Gegentor wachgerüttelt spielten die Igels wieder druckvoll nach vorne. In Minute Drei gingen die die Igels wieder in Front, Daniel Hulic bediente Torschützen Til Robert Franke. In Minute Zehn zeigte Hulic dann auch einmal seine Schussqualitäten, nachdem er in der eigenen Hälfte den Ball gewinnt, nach vorne stürmt und eiskalt den Ball in den Winkel schießt. Am Ende von Drittel Zwei kochten die Emotionen bei den Gastgebern etwas hoch, erst bekommen die Ingolstädter eine Zwei-Minutenstrafe wegen Stoßens und eine Sekunde vor Schluss bekam der Ingolstädter Goalie ebenfalls eine Zwei-Minutenstrafe für Halten.

Das letzte Drittel begann dadurch mit einer 3:5-Überzahl für die Igels. Trotz guter Abschlüsse und gleich zwei Pfostentreffer schafften die Dresdner es nicht den Ball im Tor unterzubringen. In Minute Acht erzielten die Donaufloorballer per Strafschuss dann den Anschlusstreffer. Von dem Tor angetrieben machten die Gastgeber weiter Druck und konnten in der neunten Minute den Ausgleich machen. Davon wenig beeindruckt spielten die Igels weiter ihr Spiel. In Minute Elf dann die erneute Führung für die Dresdner, Hulic auf Haltenorth. Die Ingolstädter mussten nun natürlich aufmachen. Dies nutzten die Igels durch einen Doppelschlag binnen einer Minute aus und machten die Vorentscheidung klar. Erst traf Tobias Krzenciessa per Distanzschuss sehenswert, dann machte Markus Schäfer das 7:4 für die Igels, auf Vorlage von Kapitän Theo Genesener. Gastgeber nahmen daraufhin den Torhüter raus um doch noch den Ausgleich zu erzwingen. Einen abgefangenen Ball später schießt Bruno Haltenorth zwei Minuten vor Schluss das Empty Net, auf Vorlage von Til Robert Franke. Am Ende konnten die Igels das Ergebnis souverän über die Zeit bringen. Best Player auf Seiten der Igels wurde Daniel Hulic mit vier Scoorerpunkten.

Fazit

Die Igels ließen sich anfangs noch vom Spielstil der Ingolstädter beeinflussen. Zeigten aber spätestens ab Drittel Drei eine abgezockte und clevere Teamleistung. Dadurch konnte man verdient mit 8:4 gewinnen. Nach dem Süddeutschlandabenteuer heißt es nun für die Dresdner Tabellenführung. Damit dieser Platz verteidigt werden kann, hoffen die Igels auf eine große Fanunterstützung beim nächsten Heimspiel am 26. Oktober gegen Rennsteig Avalanche.

Donau-Floorball Ingolstadt/Nordheim gg. Unihockey Igels Dresden – 4:8 (1:2; 1:2; 2:4)