Nachdem die Igels aus dem Doppelspielwochenende und der langen Auswärtsfahrt geschlagen nach Hause kamen, war man natürlich mehr oder weniger enttäuscht. Die Aufgabe war offensichtlich, es mussten bald wieder einmal ein paar Punkte auf das aktuell magere Konto der Dresdner. Somit lag der Fokus natürlich auf dem Heimspiel gegen Donau-Floorball Ingolstadt/Nordheim. In der letzten Saison hatte man keinen Sieg gegen die Ingolstädter erzwingen können und blieb punktelos. Doch umso mehr Erfahrungen waren es, die man aus den vergangenen Partien mitgenommen hatte und so wusste man bestens über den Gegner und seine Spielweise Bescheid. Unser Team war hoch motiviert und wusste, was auf dem Spiel stand.  

Dementsprechend legten die Igels auch los und konnten durch eine Vorlage von Philip Schramm und dem Tor von Marcel Schulze bereits nach der dritten Minute in Führung gehen. Das ließen sich die Ingolstädter jedoch nicht gefallen und glichen bereits nach einer Minute aus. Die Dresdner ließen sich jedoch von der Antwort des Gegners nicht beeindrucken und spielten weiterhin aggressiv. Bis sich in der achten Minute eine weitere Chance bot, die Bruno Haltenorth auch eiskalt nutze. Mit einem überaus sehenswerten Rückhandlupfer über den Ingolstädter Torwart brachte er die Igels wieder in Führung. Mit einem weiteren Tor durch Theo Genesener konnte unser Team die Führung ausbauen. Durch kleine Fehler und Unstrukturiertheit in der Defensive der Igels schafften es die Ingolstädter in der 15. Minute mit gleich zwei Toren wieder ihren Rückstand aufzuholen. Doch nach der Vorlage von Bruno Haltenorth und dem Tor von Iven Teßmann, konnten die Igels mit einem 4:3 verdient in die erste Drittelpause gehen. 

Mit der Einstellung weiterhin so zu spielen und auch das zweite Drittel zu dominieren, kamen die Dresdner wieder aus der Kabine. Trotzdem schafften es die Donau-Floorballer wieder frühzeitig einzunetzen und so schafften sie in der dritten Spielminute wieder einen Ausgleich. Das Spiel war nun schneller geworden und beide Mannschaften lieferten sich ein Schlagabtausch. Obwohl die Igels mehrere gut ausgespielte Chancen hatten, war die Partie durch die wechselnden Torerfolge eher ausgeglichen. Durch Iven Teßmann mussten die Elbstädter gleich zweimal in Folge gegen die Ingolstädter in Unterzahl verteidigen. Der gute Viererblock und nicht zuletzt die Torhüterin der Igels, Linda Eckermann, konnten den Kasten jedoch sauber halten. Jedoch trafen die Donau-Floorballer in der darauffolgenden Minute zum 4:5, aber kassierten ebenfalls, durch einen Stockschlag, eine zweiminütige Strafe. So schaffte es Bruno Haltenorth in der 17. Minute, mit einer Vorlage von Iven Teßmann, erneut den Ball ins Tor zu befördern. Zum Ende des zweiten Drittels konnten  die Ingolstädter wieder auf ein 5:6 erhöhen. 

Nun ging es in das entscheidene letzte Drittel und die Igels kamen noch einmal hoch motiviert auf das Spielfeld. In den ersten drei Minuten kombinierten die Dresdner brillant und so konnten Tobias Krzenciessa und Kai Erik Kunath durch zwei Tore die Führung wieder herstellen. Das ließen sich die Donau-Floorballer nicht lange bieten und konnten noch in derselben Minute auf ein 7:7 ausgleichen. Somit war die Spannung nun extrem hoch und beide Mannschaften setzten Alles darauf, dass entscheidende Tor zu erzielen. Die Elbstädter bekamen noch einmal einen Penalty, welcher von Iven Teßmann leider nicht verwertet werden konnte. Kurz vor Spielende gelang es den Ingolstädter mit einem verdeckten Schuss durch die gesamte Abwehr der Igels einzulochen und das Spiel war entschieden. 

Mit einem knappen Fazit nach Spielende, versuchte Theo Genesener der Mannschaft noch einmal die positiven Seiten der Partei zu unterbreiten. Die Igels haben an diesem Wochenende gegen die Ingolstädter gezeigt, dass sie in dieser Liga durchaus mehr als nur Mitspielen können. Mit dieser Einstellung arbeiten die Dresdner nun motiviert auf das letzte Spiel dieses Jahres, gegen die Mannschaft des UHC Döbeln, hin. Anpfiff für dieses Auswärtsspiel ist 16:00 Uhr in der Stadtsporthalle Döbeln.

Unihockey Igels Dresden – Donau-Floorball Ingolstadt/Nordheim 7:8 (4:3; 1:3; 2:2)