Auf ein Neues. Nachdem man in München leider nicht punkten konnte, wollte man nun dem SC DHfK Leipzig die Punkte streitig machen. Wie gut das geklappt hat und wie das Spiel ausgegangen ist, entnehmen Sie dem Folgenden.

Zu Spielbeginn kamen die deutlich aggressiveren Igels besser ins Spiel als die Leipziger, die am Vortag schon ein Spiel hatten. Jedoch blieb das Drittel nach einigen sehr gefährlichen Situationen vor dem Leipziger Tor und nach einigen sehr wichtigen Paraden von Torhüterin Linda Eckermann torlos. 

Die Stimmung in der Kabine war trotz des sehr gut gespielten Drittels recht ruhig. Von Trainer Jens Schütze wurden einige Anweisungen gegeben, bevor es aus der Kabine ins zweite Drittel ging. 

Den Start in dieses erwischten dieses Mal die Spieler vom SC DHfK Leipzig besser. In der ersten Spielminute dieses Drittels netzten sie gegen die sehr passiv spielenden Igels ein. Spätestens nach dem nächsten Tor zur 2:0 Führung der Heimmannschaft fragte sich jeder auf der Bank, wo die gute und aggressive Stimmung aus dem ersten Drittel hin verschwunden war.
Diese brachte der erste Treffer der Igels in dieser Partie zum 2:1 von Iven Teßmann nach Vorlage von Til Franke nur teilweise zurück. Die Igels konnten auch leider in den folgenden zwei Zweiminutenstrafen nicht verwandeln. Somit ging es mit einem Rückstand in die Pause.

Nachdem man sich mit geschnittenen Äpfeln eingedeckt hatte, lauschte man der motivierenden Kabinenansprache vom Trainer, um die Unterzahl, in die sich die Leipziger gebracht hatten, auszunutzen.

Die Igels starteten mit einer Zweiminutenüberzahl in das letzte Drittel. Diese wurde leider, anders als in der Kabine geplant, wieder nicht genutzt. Die Heimmannschaft handelte sich jedoch wieder eine Zweiminutenstrafe ein. Doch auch diese konnten unsere Jungs nicht nutzen, da sie selber sich ein Zweiminutenstrafe fingen. Somit war das Kräfteverhältnis auf dem Platz wieder ausgeglichen und man spielte für eine gute Minute vier gegen vier. In dieser Zeit fingen sich die Igels kurz nach Ablaufen der gegnerischen Zweiminutenstrafe eine weitere Zeitstrafe und man sah sich einer Überzahl von 5:3 Feldspielern der Gastgeber gegenüber. Diese nutzten die Situation aus und erhöhten zum 3:1.

Nach diesem Treffer versuchten sich die Igels mit Hilfe von Jens Schützes taktischen Anweisungen in einem Time-out wieder zu berappeln. Man konnte aber die folgende Unterzahl der Gäste und auch in einem Powerplay von fünf gegen sechs nicht richtig ausnutzen und schaffte es nicht, einen Anschlusstreffer zu erzielen. Die Heimmannschaft roch jedoch ihre Chance und schoss das 4:1 ins leere Tor der Igels. Dies schien in der Mannschaft noch einmal die letzten Kraftreserven zur aktivieren, man motivierte sich gegenseitig und  so schoss Til Franke nach Vorlage von Markus Schäfer kurz vor Spielende den Anschlusstreffer zum 4:2, was auch der Endstand des sehr kämpferischen Spiels sein sollte.

Somit endete das Spiel leider 4:2 für Leipzig. Die Igels nehmen somit leider auch aus dem dritten Saisonspiel keine Punkte mit. Glückwunsch an Leipzig für das spannende Spiel und bis zum Revanchespiel am 24. Februar in Dresden.

SC DHfK Leipzig – Unihockey Igels Dresden 4:2 (0:0|2:1|2:1)