Am letzten Sonntag mussten unsere Herren gegen den Tabellendritten aus Halle ran. Man wusste, dass dies kein einfaches Spiel werden würde. 

Das erste Drittel war sehr ausgeglichen. Auf beiden Seiten gab es Torchancen, die jedoch nicht genutzt wurden. Durch ungenügende Konzentration auf der Igels-Seite in der neunten und siebzehnten Minute konnte Halle mit 2 : 0 in Führung gehen. Aber das konnten die Igels nicht auf sich sitzen lassen und spielten mehr Torchancen heraus. In der 19. Minute gelang dann endlich der ersehnte Anschlusstreffer durch Marcel Schulze.

In der Pause wurde den Spielern noch einmal kräftig „eingeheizt“, und so kamen sie sehr motiviert auf das Spielfeld. Das Spiel wurde hektischer und durch einen verlorenen Ball im Angriff konnte Halle einen Konter fahren und die Zwei-Tore-Führung erneut herstellen. Nun drückten die Elbestädter kräftig nach vorn. Nach mehreren Chancen, die abermals nicht verwandelt wurden, konnten die Igels in der sechsten Minute erneut den Anschlusstreffer durch Marcel Schulze erzielen. Dieses Tor gab neue Motivation, die die Dresdner nun auch in spielerische Leistung umsetzen konnten. So konnten die Igels die Bieber in ihren Bau drängen und viele Chancen erspielen, die in der 17. Minute nun aber auch genutzt wurden. Robert Reichelt versenkte einen sehenswerten Schuss unter die Latte. So ging es mit einem hoffnungsvollen 3 : 3 in die zweite Pause.

Die Dresdner wollten nun unbedingt in Führung gehen, was ihnen aber leider nicht gelang. Stattdessen führte Halle nach einem verwandelten Penalty. Die Igels mussten nun mehr riskieren, wodurch viele Lücken entstanden und Halle konnte mit zwei weiteren Toren einen Drei-Tore-Vorsprung aufbauen. Als Halle drei Minuten vor Schluss eine Zwei-Minuten-Strafe bekam, hieß es: Alles oder Nichts! So wurde die Torhüterin, welche die Igels immer wieder mit glanzvollen Paraden im Spiel gehalten hatte, durch einen sechsten Mann auf dem Feld ersetzt. Das wurde in der 19. Minute auch mit dem erneuten Anschlusstreffer durch Theo Genesener belohnt. Die Elbestädter nahmen nun abermals voller Hoffnung die Torhüterin heraus. Nunmehr nutzte jedoch Halle das leere Tor für sich und konnte wieder mit drei Toren Vorsprung davonziehen. 

Nun gilt es, schnell den Kopf freizubekommen und ganz viel Kraft und Mut für den Doppelspieltag bei Rennsteig und Schriesheim zu sammeln!!!

Unihockey Igels Dresden – USV Halle Saalebiber 4:7 (1:2; 2:1; 1:4)