Herren verspielen die Chance auf Platz 3
Am vorletzten Spieltag wollte das Team um Kay Schönherr noch einmal eine neue Aufstellung ausprobieren und so wurden die Verteidigerpaare der beiden Reihen gegeneinander getauscht. Entgegen der Angst, dass sich diese Umstellung negativ auswirken könnte, zeigten sich die Igels im ersten Drittel doch recht engagiert. Das Aufbauspiel klappte meistens ganz gut, aber was wie so oft fehlte, war der präzise Abschluss. Der Leipziger Goalie tat das Übrige, um die Dresdner Chancen, die bis zu seinem Tor vorstießen, zu verhindern. Und so war es nicht verwunderlich, dass die Leipziger, die ihrer Torgelegenheiten zu nutzen wussten, nach 19 gespielten Minuten mit 3 zu 0 in Führung lagen. Erst kurz vor Ende des ersten Drittels gelang es Jan Wennrich, das Spiel der Igels mit einem Tor zu belohnen.
Nachdem in der Pause die letzten Abwehrschwächen aufgezeigt wurden, gingen die Herren aus Dresden voller Mut und Siegeswillen in den zweiten Spielabschnitt. Und die Anstrengung zahlte sich zumindest in einer Hinsicht aus. So gelnag es den Leipzigern nicht, einen weiteren Ball im Netz der Igels zu versenken. Leider galt das auch für die Dresdner, die an der starken Abwehr des SSC nicht vorbeikamen.
Nach dem torlosen zweiten Drittel, war den Herren eins klar: Um das Spiel noch zu drehen, muss endlich der Torerfolg erzwungen werden. Und wie schon so oft im letzten Drittel, zeigten die Igels einen deutlichen Leistungszuwachs. So kam es nach Toren von Christopher Gruhne und Marcel Schulze zum Ausgleich. Doch die Leipziger wussten sich dem steigenden Druck zur Wehr zu setzen. So konnten die Igels den Führungstreffer nicht erzielen. Im Gegenteil. Sie mussten erneut gegen einen Rückstand kämpfen. Es stand 4 zu 3 für Leipzig. Und abermals gelang es Christopher Gruhne auszugleichen. Doch dann war es wieder der SSC, der in Führung ging. Ein flacher Schuss wurde durch den Schläger eines Dresdner Verteidigers unhaltbar abgefälscht. So hatte Goalie Robert Eckermann keine Chance den Ball zu halten. Danach gelang es nicht mehr den Rückstand aufzuholen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses knappe Spiel verloren ging, weil es den Igels wieder nicht gelang, einen präzisen Abschluss auf das gegnerische Tor zu bringen. Daran muss in der verbleibenden Zeit dringend gearbeitet werden, damit wenigstens im letzten Saisonspiel gegen die TU Dresden ein Sieg eingefahren werden kann. Schaffen das die Dresdner nicht, riskieren sie sogar noch den 5. Platz, den sie derzeit belegen.


