Damen holen einen Punkt gegen Bremen
Gestern war es soweit. Unsere Damen trafen auf die bislang ungeschlagenen Bremerinnen, die knapp hinter Halle/Grimma auf Platz 2 der Tabelle stehen. Für unsere Damen sollte dies ein sehr schweres Spiel werden. Knapp 100 Fans sind zur Unterstützung gekommen. Nachdem die Herren der Igels das Spiel gegen Elster gewonnen hatten, wollte man jetzt noch einen Erfolg feiern können.
Das Spiel startete relativ ausgeglichen. Beiden Seiten fiel der Aufbau aufgrund der sehr guten Verteidigungsarbeit zunächst schwer. In der 13. Spielminute gelang der erste Führungstreffer durch unsere jüngste Spielerin – Jenny Schäfer - durch Vorlange von Kristin Chmelik. Doch schon in der 15. Minute erfolgte der Ausgleich durch Juliane Hoffmann die einen Pass von Lisa Entelmann verwandeln konnte. Mit diesen Unentschieden endete das 1. Drittel.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel nun aggressiver. Die Bremerinnen wollten unbedingt den Sieg. Unsere Damen ließen sich immer mehr in die eigene Hälfte drängen. Zuordnungsfehler kamen hinzu. Doch durch die sehr gute Arbeit von Torhüterin Anja Pesch könnte ein Gegentreffer verhindert werden. Die Bremerinnen drückten jedoch immer weiter, so dass immer mehr Hektik und unsaubere Pässe hinzu kamen. Nach der Auszeit sollte das Spiel nun ruhiger werden. Unsere Mädels kämpften und so konnten nun auch wieder einige Torchancen herausgespielt werden die leider alle von der guten Bremer Torhüterin gehalten wurden und so endete diese Drittel mit keinem weiteren Torerfolg.
Unsere Damen merkten das das Ziel – der erste Sieg – so nahe lag. In den nächsten 20 Minuten zeigten die Damen viel kampfgeist und Willen. Auch ein ruhiger Aufbau war nun möglich. Mit einem sehr offensiven Aufbau standen unsere Damen oft in der gegnerischen Hälfte, jedoch wurde zu wenig geschossen und die Chancen nicht genutzt. Doch auch die Bremerinnen agierten noch offensiver. Mit zum Teil 3 Spielerinnen versuchten sie uns den Ball hinter unseren eigenen Tor abzunehmen. Sie versuchten unsere Damen unter großen Druck zusetzen, um die 3 Punkte noch nach Bremen zu holen. In den letzten 2 Minuten wurde es spannend. Die Fans machten viel lärm und zeigten das die Dresdnerinnen den Sieg nach so viel Arbeit verdient haben. Es stand immer noch 1:1. Auf beiden Seiten wurde nun alles versucht. Es fehlte bloß ein entscheidendes Tor. Keine Fehler zulassen und viel Druck nach vorn aufbauen und so geschah kurz vor Schluss noch die riesen Torchance. Ein Doppelpass vor dem Tor und Conny Buhle steht bereit, doch der Ball will nicht hinein. Die Fans jubeln. Nur noch wenige Sekunden zu spielen. Die Bremerinnen können den Ball erobern und laufen einen Konter. Doch Steffi Mai kann diesen abblocken. Ein letzter Pass in die gegnerische Häfte, doch die reguläre Spielzeit ist vorbei.
Der erste schwer erkämpfte Punkt ist da. Nun ging es in die bis zu 10 Minuten lange Verlängerung. Beide Teams waren nun geschwächt, doch wollte man so kurz vor dem Sieg nicht aufgeben. Nach dem Anpfiff für die 4. Spielperiode verlief das Spiel, wie es kurz zuvor aufgehört hatte. Beide Teams machten druck. Wieder gelang es den Bremerinnen den Ball zu erobern und dieser fand nach nur 2 gespielten Minuten seinen Weg ins Netz. So mussten unsere Damen nun die Niederlage in der Verlängerung hinnehmen, können jedoch auch sehr stolz auf die erbrachte Leistung sein. Schließlich zählt Bremen zu einer der stärksten Mannschaften in der Liga.
Schon in 5 Tagen, am 24.11., erfolgt die Revanche für unsere Damen. Denn dann heißt es auf nach Bremen. Und nach dieser erbrachten Leistung, können unsere Damen ihren Siegeswillen noch mal unter Beweis stellen.
Wir möchten hier noch mal den vielen Zuschauern danken. Die riesen Stimmung, die vielen Rasseln, Trommeln und Anfeuerungsrufe haben uns gestärkt und uns das Gefühl gegeben, dass nicht nur 5 Damen auf dem Feld standen.
Bis zum nächsten Heimspiel – 13.01.08 - in der Margon-Arena.
Tore im Überblick
Torfolge (Spielzeit) Torschütze (Assitgeber)
1:0 (12:34) Kristin Chmelik (Jenny Schäfer)
1:1 (14:43) Juliane Hoffmann (Lisa Entelmann)
1:2 (61:32) Juliane Hoffmann


