Pokalsieger zwingt Igels in die Knie
Am vergangenen Samstag trat die Bundesligamannschaft beim UHC Sparkasse Weißenfels an. Das keine leichte Aufgabe gegen den Serienmeister bevorstand war bereits im Vorfeld klar. Jedoch wollten die Igels unerschrocken in das Spiel gehen und auch bei den Saalestädtern ordentliche Leistungen zeigen.
Ohne die Abwehrspieler Deck, Stein und Wendorff trat die Mannschaft die Fahrt zu diesem schwierigen Auswärtsspiel nach Weißenfels an. Das Ziel für dieses Spiel war Offensiv mitzuspielen, denn die Igels wollten sich nicht vor dem Rekordmeister verstecken. Gleich zu Beginn gelang auch die erste Überraschung und Hulic konnte einen abgefangen Pass postwendend im Weißenfelser Tor versenken. Ab der ersten Spielminute war das Spiel durch ein hohes Tempo und gute Chancen auf beiden Seiten geprägt. Die Igels konnten dabei im ersten Drittel immer vorlegen und Weißenfels ging erst gegen Ende des Drittels erstmals in Führung.
Im zweiten Spielabschnitt konnte das Team um Coach Syryčanský nicht mehr, wie im ersten Drittel, dem Gegner Paroli bieten und so kam es zu einem spielerischen Vorteil für die Gastgeber. Diese konnten mit einer Überzahlsituation und zwei weiteren Toren ihre Führung auf 7:3 ausbauen. Die Dresdner wurden oftmals früh im Spielaufbau gestört und hinzu kamen vermehrt individuelle Fehler. Chancen für weitere Dresdner Tore waren durchaus gegeben, denn auch Weißenfels verteidigte nicht immer souverän. Jedoch wussten die Dresdner ihre Chancen nicht zu verwerten.
Auch im letzten Drittel bot sich leider kein anderes Bild. Schuschwary konnte zwar gleich zu Beginn des Drittels auf 7:4 verkürzen, jedoch fingen sich die Igels vor allem immer wieder unnötige Gegentore bei eigenen Ballverlusten ein oder bekamen die Abpraller vor dem Tor von Georg Jahn nicht unter Kontrolle. So schraubten die Weißenfelser das Ergebnis bis auf 13:6 hoch, wobei die Igels auch zahlreiche Chancen für mehr Tore auf der Kelle hatten.
Das Endergebnis fiel zwar etwas zu hoch aus, was vor allem am zu zaghaften Verteidigen der Dresdner zu Grunde liegt. Doch muss festgehalten werden, dass Weißenfels die bessere und erfahrenere Mannschaft war und verdient gewonnen hat. Nun müssen die Spieler nach den zwei harten Spielen gegen Wernigerode und Weißenfels nach vorn schauen und sich auf das Spiel gegen Berlin am kommenden Wochenende vorbereiten.
UHC Sparkasse Weißenfels – Unihockey Igels Dresden 13:6 (4:3, 3:0, 6:3)
Spielstand (Spielzeit) Tor (Vorlage)
0:1 (00:10) Daniel Hulič
1:1 (02:16) Henrik Lundblas (Samuel Slättman)
1:2 (02:50) Erik Schuschwary
2:2 (07:58) Thomas Händler (Matthias Siede)
2:3 (13:23) Christopher Gruhne
3:3 (15:42) Robert Brückner (David Rezac)
4:3 (17:15) Sascha Herlt (Thomas Händler)
5:3 (26:31) Tim Böttcher (Thomas Händler)
6:3 (27:18) Oliver Hofmann (Sascha Herlt)
7:3 (34:46) Tim Böttcher (Sascha Herlt)
7:4 (46:19) Erik Schuschwary
8:4 (47:32) Robert Brückner (Martin Schneider)
9:4 (49:33) Thomas Händler
10:4 (49:51) David Rezac (Tim Böttcher)
10:5 (50:22) Jiří Horák (Daniel Hulič)
11:5 (53:31) Thomas Händler (Matthias Siede)
12:5 (57:32) Thomas Händler
13:5 (58:10) David Rezac (Robert Brückner)
13:6 (59:01) Christopher Gruhne (Leoš Tuček)
Spielzeit Spieler (Mannschaft) Strafe (Vergehen)
(26:62) Daniel Hulič (Unihockey Igels Dresden) 2min (Halten)
(30:18) Thomas Händler (UHC Sparkasse Weißenfels) 2min (Stoßen)
(34:08) Henning Baldauf (Unihockey Igels Dresden) 2min (Wechselfehler)
(56:35) Jakub Koník (Unihockey Igels Dresden) 10+2min (Reklamieren)
Das Auswärtsspiel gegen den UHC Sparkasse Weißenfels in der Fotogalerie


