Nachdem die zweite Herrenmannschaft zum Saisonauftakt gegen den Bundesligisten UHC Döbeln im Pokal zwei ordentliche Drittel zeigte, wollte das Team beim darauffolgenden Verbandsligaauftakt an die guten Leistungen anknüpfen.

Am 30. September stand der langersehnte Start – das inoffizielle Ende von Vorbereitungsquälereien – und damit auch das allererste Punktspiel überhaupt gegen die Floorball Bears aus Bautzen auf dem Plan. Vorsichtiges Abtasten bestimmte die erste Spielphase, in der insbesondere die Igels alles andere als gut zurechtkamen. Nicht nur durch den schmerzlichen Abgang von Topscorer Tim Körner offenbarten sich in der Offensive einige Unzulänglichkeiten. Das offene System des Gegner lud die Igels geradezu ein, viele Ballverluste in der gegnerischen Hälfte ermöglichten Bautzen jedoch zahlreiche Konterchancen.
Mit 2:3 mussten sich die Elbestädter schlussendlich geschlagen geben, selbst eine Überzahl zum Spielende reichte nicht für einen erlösenden Treffer. Ein bitterer Beigeschmack, denn ein oder sogar drei Punkte wären durchaus realistisch gewesen.

Beim darauffolgenden Spieltag, dem Stadtderby gegen die zweite Mannschaft der TU Dresden, waren die Karten ein wenig anders gemischt. Ohne das sehr gute Torhüterduo der Zweiten Mannschaft, dass bereits zu Saisonbeginn in Höchstform schien und die Igels mit seinen Paraden oft im Spiel hielt, wäre es kaum möglich die Gegner auch zu Spielende noch unter Druck zu setzen und knappe Ergebnisse einzufahren. Dennoch legte sich die TU mit eingespieltem Personal die erneut in der Offensive harmlosen Igels zurecht, das Endergebnis von 3:6 war in der Höhe eindeutig und durchaus verdient.
Trainer Lennart Liebig fasste die Leistung anschließend kurz zusammen: „Ich denke man konnte einen guten Schritt in die richtige Richtung erkennen. Nicht unbedingt von der spielerischen Entwicklung, aber dafür umso mehr beim Einsatz aller Beteiligten und dem Willen, auch bei Rückstand dem Gegner dauerhaft Paroli zu bieten und bis ans Ende zu kämpfen. Jetzt gilt es auch die anderen Bereiche zu verbessern.

Mit null Punkten und einer Differenz von minus vier Toren stehen die Dresdner nach zwei von zwölf Spieltagen auf dem vorletzten Platz der Verbandsliga.
Am 19.11. geht es zum Kellerduell gegen den USV Jena. Es droht die Rote Laterne, sollten die Igels auch diesmal sieglos vom Platz gehen. Um dies zu vermeiden, liegt der Fokus in den kommenden Wochen vermehrt auf dem Aufbauspiel und den Positionen in der Offensive.

Unihockey Igels Dresden II – Floorball Bautzen 2:3 (0:0; 0:2; 2:1)

Unihockey Igels Dresden II – USV TU Dresden II 3:6 (1:3; 1:3; 1:0)