Als kleinen Vorgeschmack auf die morgige Stena Line U17 Junioren Deutsche Meisterschaft gibt unser Vorstandsvorsitzender Torsten Voigt im Interview einige Einblicke in die Organisation der Veranstaltung.

Frage:
Hallo Torsten.
Als Vorsitzender der Unihockey Igels Dresden e.V. bist Du hauptverantwortlich für die Organisation der diesjährigen Stena Line U17 Junioren Deutsche Meisterschaft. Erfahrungsgemäß ist die Vorbereitung einer solchen Veranstaltung mit einer Menge Arbeit verbunden. Bereust Du Eure Entscheidung, die besten deutschen U17-Mannschaften nach Dresden einzuladen?
Antwort:
Ja, hallo auch. Und natürlich nein. Ich meine, daß ich, dass wir diese Entscheidung ganz sicher nicht bereuen. Die U17-Meisterschaften sind schon etwas ganz besonderes für uns. Zumal es ja auch die einzigen Großfeldmeisterschaften abseits der Bundesliga in diesem Jahr sind. Wir erleben ja gerade eine heiße Zeit bei den Meisterschaften. Da geht es Schlag auf Schlag. Fast jedes Wochenende gibt es ein Ereignis. Wenn ich da an das vergangene Wochenende denke, da waren ja wohl gleich drei Meisterschaften gleichzeitig.
F:
Richtig. Die U17 Kleinfeldmannschaft der Igels ist dabei in Schriesheim gewesen. Wird das nicht zuviel für die jungen Spieler?
A:
Ich denke, daß die Jungs das locker wegstecken. Die Fahrt war nicht ohne, sicher. Die Motivation aber ist spürbar hoch. Daraufhin haben ja alle ein Jahr lang trainiert. Die Spieler können ihren Fokus mittlerweile recht gut auf den Punkt bringen. Und der Preis ist heiß, da wird manche Anstrengung ausgeblendet.
F:
Die Igels haben in den vergangenen Jahren mehrere U17-Trophies ausgerichtet. Konntet Ihr dabei gewonnene Erfahrungen für die Vorbereitung der DM nutzen?
A:
Auf jeden Fall. Von Routine zu sprechen wäre falsch. Dafür hat jedes Ereignis im Sport seine eigenen Regeln. Aber gewisse Abläufe in der Organisation haben sich schon etwas eingespielt. Und ich weiß, wer etwas gerne macht und auch gut kann. So sind die Kommunikationswege kurz und unser Orga-Komitee kann die Dinge effektiv verteilen.
Daher möchte ich auch gleich die Gelegenheit nutzen, um mich bei allen Helfern, also den Eltern, den Vereinsmitgliedern und vielen Anderen für ihre tatkräftige Unterstützung zu bedanken.
F:
Was dürfen die Spieler und die Zuschauer von der Stena Line U17 Junioren Deutsche Meisterschaft erwarten?
A:
Am besten ist es, sich auf der Hompage der Igels zu erkundigen. Da gibt es eine extra Seite. Einige Dresdner werden sicher auch durch die Plakate in der Stadt auf die DM aufmerksam geworden sein.
Es wird eine separate Einspielhalle geben, damit sich die Mannschaften ungestört vorbereiten können. Durch den gegebenen engen Zeitplan ist nicht wirklich viel Zeit zwischen den einzelnen Spielen. Da gibt es dann zwei Kleinbusse, die als Zubringer zwischen den Hallen pendeln. Die Spielzeit ist ja durch den Verband auch etwas kürzer als in der Ligaphase angesetzt worden. Das steht auch alles im Netz.
F:
Gibt es eigentlich neben den Igels im Raum Dresden noch andere Vereine, die sich auch der Jugendarbeit in unserem Sport widmen?
A:
Ich weiß, dass es in Heidenau noch eine oder vielleicht sogar mehrere Jugendmannschaften gibt, die auch am Ligabetrieb teilnimmt. Ansonsten muss man schon etwas weiter fahren. In Bautzen ist z.B. eine Jugendmannschaft aufgebaut worden, die auch erfolgreich am Ligabetrieb teilnimmt. Oder in Oelsa, von wo wir auch super Unterstützung für die DM bekommen. Danke noch einmal.
F:
Möchtest Du abschließend noch etwas sagen?
A:
Ich wünsche allen Sportlern, Betreuern, Fans, Zuschauern und natürlich uns Igels ein gutes Gelingen der DM. Auch wenn es nur einen Sieger geben wird, werden wir alles dafür tun, daß die DM für alle Beteiligten ein voller Erfolg wird.
F:
Torsten, vielen Dank für das Interview.
A:
Bitte, gerne. Wir sehen uns!